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...mich

Geboren in den späten 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, am Rande einer Kleinstadt in Schleswig-Holstein. Freiheit und Recht wurde gepredigt, aber erwartet wurde Anpassung und Unterwerfung.

Die Lehrer lehrten, Autorität zu hinterfragen, ließen es aber selbst nicht zu. Und so ging es weiter: Uni. Zivildienst. Uni. Ausbildung. Job. Fortbildung. Job. Leben in Widersprüchen. Ich mußte lernen, mich nicht in sinnlosen Kämpfen zu verlieren.

Foto: Else-Marie / © 2010

Heute wohne ich wieder auf dem Land, abseits der Hektik und des albernen Überangebots. Die Widersprüche sind hier nicht aufgelöst, doch der weite Horizont macht Gelassenheit möglich - die mir nicht immer gelingt.

 

Sprache kann vieles ausdrücken, aber nicht alles. Seit über 20 Jahren arbeite ich beruflich mit Worten. Manches blieb deshalb verborgen.

Steine entdeckte ich zu einem notwendigen Zeitpunkt. Sie befreiten mich von lähmenden Stillstand, der klammheimlich von außen nach innen gesickert war.

Fotografie war zuerst technische Faszination, die Möglichkeiten wurden mir später bewußt. Die erste Kamera hatte ich als Kind in der Hand, ein 6x9-Vorkriegs-Balgenkasten meines Großvaters. Es folgten Knipskisten und später Spiegelreflexkameras bis hin zum Mittelformat.

Heute sind die Fotos digital. Die Dunkelkammer ist noch vorhanden, doch außer Betrieb.

Meine Steine, Drucke und Fotos sind ein Teil von mir. Manchmal sind sie mehr Frage als Antwort, doch immer Teil einer Kommunikation.

 

Das Schreiben der Texte und die Auswahl der Bilder für diese Seite war eine intensive Auseinandersetzung zwischen dem Bedürfnis zu kommunizieren und dem Bedürfnis nach geschützter Privatsphäre.

Diese Arbeit hat mir Spaß gemacht und mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Was Du als Betrachter/Leser(-in) für Dich daraus machst, ist Deine Geschichte. Vielleicht erzählst Du sie.

Bernhard Dockhorn im Mai 2007,
ergänzt im Mai 2012

Nachtrag im Januar 2018

Vor mehr als zehn Jahren habe ich diese Seite veröffentlicht. Die aktuelle Überarbeitung hat mir sehr deutlich gemacht, dass sich bei mir Prioritäten verschoben, Sichtweisen verändert haben. Alles das, was mir nicht mehr so wichtig ist, habe ich gelöscht und versucht mich auf das (für mich) Wesentliche zu konzentrieren.

Bernhard

 



...Augen

 

"In der Klinik war das einfacher gewesen. Es gab keinen Unterschied zwischen dem, was einer sagte, und der Art, wie er dabei aussah. Hier sprachen die Augen anders als die Münder, das verunsicherte ihn."

aus: Marc Buhl, "drei sieben fünf"
Frankfurt, 2007, Eichborn-Verlag

 



...Steine

 

"Steine sind stumme Lehrer, sie machen den Beobachter stumm, und das Beste, was man von ihnen lernt, ist nicht mitzuteilen."

Goethe

Auf der Suche nach dem Wesentlichen.

Das Entfernen von Überflüssigem sowie das meditative Schleifen und Polieren der Steine halfen mir, meine verlorene Kreativität wieder zu finden. Alles begann mit der Bearbeitung eines kleinen Specksteins. Es folgten Sandstein und Tuffstein.

Von Oktober 2008 bis Mai 2009 waren einige meiner Skulpturen in der Seether Galerie Ochsenblut ausgestellt.

Auch anläßlich des Stapelholmer Heimatfestes im September 2010 wurden im Stapelholmer Heimatkrog einige meiner Skulpturen gezeigt.

 



...Ausstellungen

 

Ein wenig ängstlich: Wieviel gebe ich von mir preis, wenn ich meine Steine oder Drucke öffentlich zeige? Will ich das überhaupt?

Und andererseits Zufriedenheit darüber, dass meine Arbeiten gezeigt werden sollen. Das Dilemma zwischen der Kommunikation und der Sicherheit im Verborgenen wurde mir mal wieder deutlich.

Es ist merkwürdig, die eigenen Arbeiten plötzlich in einer anderen Umgebung zu sehen, nachdem sie so lange bei mir zuhause waren und hier Lücken zurück lassen, die wieder gefüllt werden wollen.

Noch merkwürdiger ist es, Arbeiten zu verkaufen - an Menschen die ich nicht kenne. Sie sind dann weg und ich weiß bei einigen nicht, wo sie jetzt sind.

Seltsam.

Ausstellungen:

31.08.2019: Kulturnacht Friedrichstadt, Paludanushaus

25.08.2018: Kulturnacht Friedrichstadt, Paludanushaus

04.2017 - 06.2017: Galerie Eschels Hoff, Benkel

05.09. - 12.09.2010: Stapelholmer Heimatkrog, Seeth

10.2008 - 05.2009: Galerie Ochsenblut, Seeth

 



...Landschaft

 

Weit und offen ist die Landschaft, in der ich lebe, in ständigem Wandel. Jahreszeiten geben den Rhythmus vor. Der Himmel ist so typisch nördlich und jeden Tag anders.

Die Küste ist ein Produkt der Gezeiten. Flüsse durchziehen seit der Eiszeit das Land. Alte Moore haben sich bis heute der Kultivierung widersetzt.

Menschliche Eingriffe sind überall sichtbar, aber für Hybris gibt es hier keinen Platz.

 



... den Sommer

 

 

Impressionen aus dem Garten

 

 


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